Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz
in Planung

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Leitfaden zu gebietseigenem Saatgut

FuE-Projekt

Ab 2. März 2020 ist die Verwendung gebietseigener Pflanzenarten in der freien Natur in Deutschland entsprechend der Vorgaben des §40 BNatSchG gesetzlich verpflichtend. Für gebietseigene Gehölze wurden bereits im Jahr 2012 auf Bundesebene ein Leitfaden und Mindeststandards zur Zertifizierung abgestimmt. Für gebietseigenes Saatgut krautiger Arten wurden bislang auf Bundesebene keine vergleichbaren fachlichen Grundlagen abgestimmt bzw. entwickelt, die den relevanten Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft als Orientierung dienen könnten. In dem FuE-Projekt soll ein bundesweiter Leitfaden zum Thema „gebietseigenes Saatgut“ unter Einbindung der Bundesländer, der Saatgutwirtschaft und weiterer relevanter Akteure erstellt werden. Im Leitfaden sollen grundlegende Aspekte erläutert, Begriffe geklärt und praktische Hilfestellung bei der Umsetzung der Vorgaben des §40 BNatSchG zu gebietseigenem Saatgut gegeben werden. Wesentlicher Bestandteil des Prozesses ist ein intensiver Dialog und Wissensaustausch zwischen dem Bundesamt für Naturschutz und verschiedenen Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Praxis.
Projektdaten

Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz
in Planung