Nachnutzungskonzept für den Altbergbau- und Altindustriestandort Zwickau-Crossen
in Planung

Der bergbaulich sanierte Wismut- und Altindustriestandort Zwickau-Crossen liegt vollständig im Überschwemmungsgebiet der Zwickauer Mulde. Mit dem zweistufigen Nachnutzungskonzept wird die Entwicklung einer ökologisch wertvollen Auenlandschaft, verbunden mit einer extensiven Naherholungsnutzung, beschrieben. Der Konzeptbaustein 1 mit dem Thema „Auenlandschaft der fünf Zonen“ beinhaltet Strategien für die gezielte Revitalisierung der Mulde und des Schneppendorfer Baches gemäß der vorliegenden Fließgewässertypik. Der Auenentwicklung wird eine naturräumliche Zonierung zu Grunde gelegt, die sich am natürlichen Gewässerlauf der Zwickauer Mulde orientiert. Eine der Zonen bildet der häufig überflutete Uferbereich der Mulde. Hier soll vor allem am westlichen Ufer die Entstehung von Seitenarmen und die Ausbildung stark strukturierter Lebensräume angestrebt werden. Konzeptbaustein 2 mit dem Thema „Landschaftserlebnis“ sieht eine Zonierung mit unterschiedlichen Nutzungsintensitäten vor. Während ufernahe Bereiche vom Besucherverkehr abgeschirmt werden, entsteht ein Rundweg entlang des historisches Dorfkerns und der industriegeschichtlich interessanten Orte sowie ein „Landschaftsfenster“ als Informationsort. Dorfnahe, selten überflutete, „Angebotsflächen“ können künftig durch Schulen und Vereine genutzt werden. Das Projekt wird von einer zweistufigen Bürgerbeteiligung flankiert.


Der bergbaulich sanierte Wismut- und Altindustriestandort Zwickau-Crossen liegt vollständig im Überschwemmungsgebiet der Zwickauer Mulde. Mit dem zweistufigen Nachnutzungskonzept wird die Entwicklung einer ökologisch wertvollen Auenlandschaft, verbunden mit einer extensiven Naherholungsnutzung, beschrieben. Der Konzeptbaustein 1 mit dem Thema „Auenlandschaft der fünf Zonen“ beinhaltet Strategien für die gezielte Revitalisierung der Mulde und des Schneppendorfer Baches gemäß der vorliegenden Fließgewässertypik. Der Auenentwicklung wird eine naturräumliche Zonierung zu Grunde gelegt, die sich am natürlichen Gewässerlauf der Zwickauer Mulde orientiert. Eine der Zonen bildet der häufig überflutete Uferbereich der Mulde. Hier soll vor allem am westlichen Ufer die Entstehung von Seitenarmen und die Ausbildung stark strukturierter Lebensräume angestrebt werden. Konzeptbaustein 2 mit dem Thema „Landschaftserlebnis“ sieht eine Zonierung mit unterschiedlichen Nutzungsintensitäten vor. Während ufernahe Bereiche vom Besucherverkehr abgeschirmt werden, entsteht ein Rundweg entlang des historisches Dorfkerns und der industriegeschichtlich interessanten Orte sowie ein „Landschaftsfenster“ als Informationsort. Dorfnahe, selten überflutete, „Angebotsflächen“ können künftig durch Schulen und Vereine genutzt werden. Das Projekt wird von einer zweistufigen Bürgerbeteiligung flankiert.