Auf dem Campus Chemie der Friedrich-Schiller-Universität im Jenaer Norden wurde das neue Forschungsgebäude CEEC II mit Anwenderzentrum (AWZ) errichtet. Der Bau beherbergt Speziallabore für die Forschung zu neuen Batterien und gedruckten Solarzellen.
Das Zentrum des neuen Quartiers bildet ein multifunktionaler Platz, der als „Nukleus“ bezeichnet wird. Er verbindet die verschiedenen Nutzergruppen und Gebäude (CEEC II/AWZ und Gründerzentrum) gestalterisch und funktional. Der Platz ist als kommunikativer Aufenthaltsort auf zwei Ebenen konzipiert. Eine Freitreppe verbindet die beiden Ebenen, die Aufenthaltsmöglichkeiten bieten und möglichst verkehrsfrei bleiben sollen, wobei eine Befahrbarkeit grundsätzlich möglich ist.
Die Freiflächen wurden umfangreich begrünt. Dabei wurde auf die Auswahl klimaresilenter Gehölze und Stauden geachtet. Die Oberflächengestaltung orientiert sich an den jeweiligen Nutzungen. So erhielt der Platzbereich einen Plattenbelag, die Wege wurden gepflastert und Fahrgassen sowie der Wirtschaftshof wurden asphaltiert. Für die Stellplätze – mit Ausnahme der Behindertenstellplätze – kam eine sickerfähige Befestigung zum Einsatz. Sämtliche Beläge wurden in ungebundener Bauweise ausgeführt. Dabei wurden nachhaltige, regionale und langlebige Materialien favorisiert. Bei der Auswahl der Ausstattungselemente (Sitzmöbel, Fahrradbügel, Abfallbehälter etc.) wurden hochwertige, schlichte und robuste Produkte bevorzugt.
Fertigstellung: 2025



