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Raubtieranlage, Zoo Wuppertal

Neugestaltung von Gehegen für Löwen und Tiger

Der Charakter des bestehenden Zoos als landschaftsparkähnliche Anlage wird gestärkt und weiterentwickelt. Durch die weitere Ausformung der vorhandenen Vegetationsbestände treten frühere Sichtbeziehungen wieder hervor. Die durch den Bahndamm bisher abgeschnittene Geländemulde wird als „Wiesental“ großzügig geöffnet und unter der Sambabrücke hindurchgeführt. Die Sambatrasse wird integrativer Bestandteil der neuen Landschaft. Zäune und Barrieren werden so zurückhaltend angeordnet, dass der prägnante Eindruck der neuen Raubtieranlagen bereits im Vorbeigehen deutlich wird. Das Tigergehege wird als ein inszenierter Felswald konzipiert. In schattiger, feuchter Atmosphäre macht sich der Besucher auf die Pirsch. Das Tigerhaus ist in eine Felskulisse integriert. Die Löwenanlage bietet den Eindruck einer weiten, offenen Savanne. Umgeben von einer Gehölzkulisse wird eine großzügige, steppenähnliche Graslandschaft geschaffen.
Projektdaten

Ort: Wuppertal
Bauherr: Stadt Wuppertal
Fläche: 5,1 ha
Wettbewerb (1. Preis): 2003
Fertigstellung: 2008
Planungspartner: Rohdecan Architekten Dresden, Heinle, Wischer und Partner Dresden