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Wettbewerb Tempelhofer Feld, Berlin

Mit der Öffnung des ehemaligen Flughafens entsteht eine neue Stadtlandschaft mit einer ganz besonderen Identität. Vor allem der offene, weite Charakter des Raumes ist in dieser Form einmalig in Berlin. Gleichzeitig zeigt sich eine große Vielfalt an Potentialen und Entwicklungsperspektiven. Die Offenheit von Tempelhof - als Raum und als Prozess - wird somit zur Grundlage aller weiteren planerischen Überlegungen.In der Konzeption wird das Gebiet immer als ein Gesamtraum interpretiert, der sich jedoch in einzelnen Bereichen mit unterschiedlichen Intensitäten und Geschwindigkeiten entwickelt. Nachdem das Flugfeld jahrzehntelang als ein hermetisch abgeschlossener Raum existierte, wird er nun für die Stadt zurückgewonnen. Über größtenteils bereits vorhandene Wegebeziehungen (z. B. Landebahnen) wird es an die Quartiere angebunden, erreichbar und durchquerbar. Dabei definieren sich die Prinzipien der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit als planerische Leitlinien. Der intensiv gestaltete Rand respektiert und schützt die offene Mitte. Die Parklandschaft wird somit zu einem nachhaltig bewirtschafteten Stadtraum.
Projektdaten

Auslober: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Fläche: 384,0 ha
Wettbewerb (Ankauf): 2011
Planungspartner: rohdecan architekten gmbh, Dresden