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Surikatenanlage, Zoo Dresden

Neugestaltung eines Geheges für Erdmännchen

In einem Rundgang werden die unterschiedlichen Lebensräume der Tiere beispielhaft durchschritten. Vom Hauptweg aus betritt der Besucher ein Tal, das durch Sichtscheiben zum Gehege abgegrenzt ist. Die hier platzierten Felsen laden zum Sitzen und Beobachten ein. Danach wird der Zoobesucher in einen durch Vegetation geprägten Teil der Anlage geführt. Hier pirschen die Gäste durch die Buschsavanne und können immer wieder spannungsvolle Blicke in das Gehege erhaschen. Der Weg führt im südlichen Bereich weiter über einen Bergpfad hinweg, von wo aus man einen Überblick über das Gehege bekommt. Auch hier laden Felsen zum Verweilen und Beobachten ein. Das Ende des Rundgangs stellt die Besucherhöhle dar, in der die Tiere auch in der kalten Jahreszeit in ihrem Stall durch eine Panoramascheibe beobachtet werden können. Vorhandene und neue Sandsteinfelsen wurden benutzt, um die neu entstandenen Landschaften zu inszenieren. Die Qualität der neuen Anlage besteht zu einem großen Anteil durch die Verwendung von besonderen Gehölzen. In der Buschsavanne geschieht dies durch mehrstämmige Bäume, wie Sophora japonica. Felsvegetation oder Gräserfelder prägen weitere Bereiche der Anlage.
Projektdaten

Ort: Dresden
Bauherr: Zoo Dresden GmbH
Fertigstellung: 2013
Planungspartner: Heinle, Wischer und Partner Architekten, Dresden