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Sächsisches Rehazentrum für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz

Neugestaltung von denkmalgeschützten Freianlagen

Die 1905 eingeweihte, ehemalige „Königlich Sächsische Erziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ markiert aufgrund ihrer Verbindung zwischen Städtebau, Architektur, Freiraumgestaltung und Sozialgeschichte einen wichtigen Entwicklungsschritt im Anstaltsbau des frühen 20. Jahrhunderts. Die ca. 21 ha umfassende Liegenschaft steht als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz. Heute beherbergt die Anlage die Sächsische Blindenschule sowie weitere Einrichtungen der Rehabilitation von blinden Kindern und Jugendlichen. Im Umfeld der sanierten Altbauten sowie eines Schulneubaus liegt der Schwerpunkt auf der denkmalgerechten Umgestaltung des Wegenetzes, der Garten-, Spiel- und Freiflächen für den Schulbetrieb sowie des Gehölzbestandes. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Abstimmung zwischen den Anforderungen an einen modernen Schul- und Rehabetrieb für Blinde und den Belangen der Denkmalpflege.

Projektdaten

Ort: Chemnitz
Bauherr: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Chemnitz
Fläche: 21,0 ha
Fertigstellung: 2008