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Sanierung Uferbereiche der Prießnitz, Dresden-Klotzsche

Rückbau von Stützmauern und Wiederherstellung naturnaher Ufer

Auf einem ca. 130 m langen Abschnitt wurden die bestehenden Ufermauern aus Beton zurückgebaut und durch eine flache Böschung ersetzt. Sohle und Ufer wurden mit Blocksatz aus Wasserbausteinen sowie Kokosmatten und einer Initialpflanzung aus autochthonen Seggenarten, Erlen, Eschen und Berg-Ulmen gesichert. Die Bepflanzungsmaßnahmen dienen in erster Linie einer standortgerechten Ufervegetation und der Ausbildung eines wirksamen Pufferstreifens im Gewässerrandbereich. Des Weiteren wird durch die Verwendung von Gehölzen eine Beschattung des Profils erreicht. Dies führt in der Regel zu einem verminderten Unterhaltungsaufwand. Die Maßnahme stand unter strengen Auflagen der Naturschutzbehörde, denn die Prießnitz gehört in diesen Abschnitten mit vielen streng geschützten Arten (u. a. Bachneunauge) zum FFH-Gebiet. Bauzeitliche Beeinträchtigungen der Sohle des Gewässers mussten daher ausgschlossen werden.

Projektdaten

Ort: Dresden
Bauherr: Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt
Fläche: 0,5 ha
Fertigstellung: 2011