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Elcknerplatz, Berlin-Köpenick

Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes

Als Entree zum Stadtteil Köpenick stellt der S-Bahnhof Köpenick einen wichtigen Knotenpunkt dar, der verschiedenste Verkehrsfunktionen bündelt und gleichzeitig intensiv nutzbare Freiräume offeriert. Durch den geplanten Umbau des Bahnhofsgebäudes und des angrenzenden südlichen Quartiers wird das Areal einem Imagewandel unterzogen. Der Elcknerplatz erhält durch die leichte Ausrundung und Verschiebung der Straßenachse eine neue eindeutige Zuordnung. Eine komfortable multifunktionale Platzfläche entsteht, die aktiv von der südlichen neuen Quartierskante und der westlich anbindenden Bahnhofstraße bespielt wird. Akzentuiert wird die Platzfläche durch die grüne Insel „Copnica“, einer „urbanen Landmarke“, die als Auftakt der historischen Altstadt Köpenick die besondere landschaftliche Situation des „Inselortes“ auf moderne Weise interpretiert. Eine weitere Inspiration für diese grüne Ruhezone ist der urwüchsige Baumbestand der ehemaligen „Bahnhofswirtschaft“. Ein Hain charakteristischer Blauglockenbäume wächst malerisch aus der Platzfläche und überspannt eine lockere Gruppe von besitzbaren Pflanztrögen. Hier ist der bevorzugte Ort für Kommunikation und Pause. Während die Randzone des Platzes Teil der EG-Hauptgeschäftszone wird, sind auf der Fläche kleine Wochenmärkte, Feste und Gastronomie willkommen.

Projektdaten

Ort: Berlin-Köpenick
Bauherr: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Fläche: 0,5 ha
Wettbewerb (1. Preis): 2009