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Berlin-Hauptbahnhof, Europaplatz

Verkehrs- und Erschließungskonzept

Mit Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes der Europacity erlangt der Europaplatz als Verknüpfungsort zwischen Stadtquartier und Hauptbahnhof eine herausragende Stellung im Stadtgefüge. Die künftige Verdichtung von Verkehrsabläufen und Publikumsströmen an diesem Ort verlangt einen besonderen und ausgewogenen Umgang mit dem Freiraum. Ziel ist es, eine gestalterische Einheit von verkehrstechnisch dominierten Flächen und den nicht überfahrbaren Freiräumen zu erreichen. Aufgrund der begrenzten geometrischen Variabilität der Fußgängerflächen werden großzügige zusammenhängende Platzflächen vorgeschlagen, in die die Verkehrsanlagen dezent integriert werden. Der nördliche Platz wird von einer kleineren Rasen- und einer großen Platzfläche belegt. Ein locker gruppiertes Baumband vor den künftigen Hochbauten akzentuiert die Promenade und erzeugt einen kleinräumigen Platzraum, der intensiv aus den EG-Zonen der Gebäude bespielt werden kann. Die Pflanzung der Bäume erfolgt in leicht überhöhten Pflanzbeeten mit umlaufender Kante, die gleichzeitig als Sitzelemente fungieren. Neben dem nicht überfahrbaren Platzbereich sind die Stellflächen für Reise- und Linienbusse eingeordnet.
Projektdaten

Ort: Berlin
Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Fläche: 2,8 ha
Planungspartner: IVAS Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme, Dresden